Die Junge Union Main-Kinzig (JU) zeigt sich erfreut über die wachsende Zahl von Organspendern. Nachdem im zurückliegenden Jahr 2017 mit nur noch 797 Spendern ein Tiefpunkt erreicht war, zeigt eine aktuelle Studie der Deutschen Stiftung Organspende (DSO), dass die Spendebereitschaft der Deutschen im ersten Quartal 2018 wieder gestiegen ist. Erfreulich sei außerdem, dass derzeit 36 Prozent der Deutschen in Besitz eines Organspendeausweises seien. Vor rund sechs Jahren waren es lediglich 22 Prozent der Befragten.

„Am kommenden Samstag ist Tag der Organspende. Wir hoffen, dass solche Aktionstage weiter für das Thema sensibilisieren können. Die neuen Zahlen der DSO für das erste Quartal machen Mut und geben Anlass zur Hoffnung, dass sich der Negativtrend aus dem vergangenen Jahr nicht fortsetzt“, erklärt der JU-Kreisvorsitzende Pascal Reddig. Die Junge Union Main-Kinzig habe sich in der Vergangenheit mehrfach auf unterschiedlichen politischen Ebenen für die Organspende stark gemacht sowie zuletzt auch regelmäßig bei Informationsaktionen Organspendeausweise verteilt und auf das Thema aufmerksam gemacht.

„Die Studie zeigt auch, dass 84 Prozent der Deutschen der Organspende gegenüber positiv gestimmt sind. Leider besitzt aber trotzdem nur ein Teil derjenigen auch tatsächlich einen Organspendeausweis. Statistisch gesehen sterben täglich auch weiterhin drei Menschen in Deutschland, für die kein passendes Spenderorgan gefunden werden konnte. Als Junge Union setzen wir uns deshalb auch weiterhin für die Einführung einer Entscheidungspflicht ein“, ergänzt die Pauline Gutmann, die im JU-Landesvorstand für das Thema Gesundheit zuständig ist, abschließend.

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