Thomas Mann und Junge Union diskutieren über Zukunft Europas

Zu einem Diskussionsabend hatten die Junge Union (JU) Main-Kinzig sowie der Stadtverband der Jungen Union Hanau/Maintal kürzlich den Europaabgeordneten Thomas Mann zu Gast.

Gesprächsstoff gab es für die CDU-Jugendorganisation genügend. So diskutierte man einerseits über die derzeitigen Herausforderungen, wie den Brexit und den internationalen Terrorismus, mit denen sich die EU konfrontiert sieht. Andererseits sprachen die JU-Mitglieder mit Thomas Mann aber auch über die jüngsten Wahlen in Frankreich und den Niederlanden sowie darüber, wie sich die EU künftig weiterentwickeln könne.

Schnell einig war man sich darin, dass Europa für junge Menschen noch erfahrbarer werden müsse. Wichtig sei es deshalb, dass bereits die Schülerinnen und Schüler – auch im Main-Kinzig-Kreis – Kontakt zur Europäischen Union bekommen und die EU nicht als starres bürokratisches Gebilde wahrnehmen, sondern als wichtige Errungenschaft. Thomas Mann berichtete deshalb auch von seinen vielen Schulbesuchen und der Möglichkeit für Schulklassen, Europa in Brüssel oder Straßburg selbst ganz nah zu erleben. „Auch Initiativen wie die Abschaffung der Roaming-Gebühren, der Vorschlag eines kostenfreien Interrail-Tickets für alle 18-Jährigen in der EU und die Ausweitung des Erasmus-Programms auf Auszubildende können dazu führen, dass sich bei jungen Menschen eine stärkere europäische Identität entwickelt“, so der JU-Kreisvorsitzende Pascal Reddig sowie der Vorsitzende der Jungen Union Hanau Dominik Hakim Schäfer.

Damit dies gelingt, werde sich die Junge Union auch weiterhin für das geeinte Europa einsetzen und für die Vorzüge der Europäischen Union werben.

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